Auf älteren Modellen von Hewlett Packards (HP) Modular Smart Arrays (MSA) gibt es eine 2 TB Grenz für LUNs.

Diese lässt sich zwar per se nicht abschalten, aber es gibt Möglichkeiten die Beschränkung zu umgehen.

Ein Ansatz ist zum Beispiel folgender:

Man erstellt aus allen Festplatten, die die LUN schließlich verwenden soll ein Array. Per default wird darin eine LUN mit maximal 2 TB Speicher erstellt, das Array kann hingegen deutlich größer sein und tatsächlich über alle verfügbaren Festplatten gespannt werden. Dabei kann man sich aussuchen, ob es im RAID 1,5,6 mit oder ohne Spare Festplatten betrieben werden soll.

Hat man erst einmal sein Array erstellt, können darin mehrere LUNs erstellt werden, die alle maximal 2 TB Speicher umfassen dürfen.

Diese LUNs werden dann dem Zielsystem präsentiert und können zum Beispiel auf einem Windows 2003 und höher als dynamische Datenträger behandelt und zu einem Software RAID 0 verbunden werden.

Da die LUNs hardwareseitig schon in einem höheren RAID-Verbund laufen, kann durchaus auf Betriebssystemebene ein RAID 0 verwendet werden. Außerdem benötigt ein Software RAID 0 kaum zusätzliche Resourcen.

Somit lassen sich also auf Anwendungsebene bzw. auf Betriebssystemebene die Beschränkungen der MSA effektiv aufheben.

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