Manchmal kommt es, dass sich der Platz auf einer Windows-Partition dem Ende neigt. Kann man die Daten nicht verschieben (installierte Programme – Registry-Problematik), dann hilft nur eins: Erweitern!

Besonders geeignet ist dieses Verfahren im Zusammenhang mit Windowsinstallationen in virtuellen Maschinen.

Dazu kann man Drittherstellersoftware nutzen (oft kostenpflichtig), oder man verwendet die Boardmittel.

Wichtigste Voraussetzung: auf der Festplatte ist direkt nach der Partition noch Platz.

Dann bedient man sich des Kommandozeilenwerkzeugs DISKPART.

diskpart – startet das Tool
list disk – listet die vorhandenen Festplatten
select disk [disk#] – wählt die Zielfestplatte (die die Zielpartition enthält)
list volume – listet die vorhandenen Partitionen
select volume [volume#] – wählt die zu erweiternde Zielpartition
extend – erweitert die Partition bis zum Ende des direkt nachstehenden freien Speichers auf der Festplatte

Ausgenommen ist die System-Partition!

Aber wenn man die Festplatte in ein anderes System einhängt, funktioniert oben beschriebenes Vorgehen auch auf der Systempartition.

Seit Windows Vista/Server 2008 lässt sich dieser Vorgang auch direkt in der Datenträgerverwaltung umsetzen (hier kann man sogar die zu erweiternde Größe definieren).

Bei Windows 2000 Server kann es in der DISKPART-Implementierung zu einem Fehler kommen, der den Anschein erweckt, dass der Vorgang erfolgreich war, man aber den zusätzlichen Speicher tatsächlich nicht bekommt. Hier hilft dann nur, noch etwas mehr Speicher anhängen (bei VMs) und die Erweiterung der Festplatte in einem anderen System durchzuführen.

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