Da ein SharePoint schnell zu einem zentralen Informationsspeicher wird, ist das Thema Backup und Restore von essenzieller Wichtigkeit. Für Automatisierungen ist die PowerShell ganz nützlich.

Dazu ist die SharePoint 2010 Managment Shell zu starten.

Backup

Backup-SPSite -Identity SiteCollectionURL -Path BackupFilePathHere [-Force] [-NoSiteLock] [-UseSqlSnapshot] [-Verbose]

z.B.:

Backup-SPSite -Identity http://sharepoint.domain.tld/SiteCollectionSourceURL -Path D:\BackupFolder\SharePointBackup.bak
  • Force – überschreibt ein vorhandenes Backup mit gleichem Namen
  • NoSiteLock – schaltet die Seite während des Backups NICHT in den read-only Modus – was Datenkorruption führen kann
  • UseSQLSnapshot – erstellt einen Snapshot vor dem Backup und ermöglicht weiterhin mit der Site Collection zu arbeiten während das Backup läuft, da dieses aus dem Snapshot erstellt wird. Der Snapshot wird abschließend wieder entfernt. Der Parameter NoSiteLock ist hierbei nicht erforderlich.

Restore

Restore-SPSite -Identity SiteCollectionURL -Path BackupFilePath [-DatabaseServer DatabaseServerName] [-DatabaseName ContentDatabaseName] [-HostHeader HostHeader] [-Force] [-GradualDelete] [-Verbose]

z.B.:

Restore-SPSite -Identity http://sharepoint.domain.tld/SiteCollectionTargetURL -Path D:\BackupFolder\SharePointBackup.bak
  • DatabaseServer – Server der Content Datenbank
  • DatabaseName – Name der Content Datenbank
  • HostHeader – URL der Web Application die die Host-Named Site Collection enthält
  • Force – überschreibt die SiteCollection, so diese auf dem Server existiert
  • GradualDelete – Empfohlen für Site Collections größer 1 GB. Die vorhandenen Daten werden als gelöscht markiert und durch einen Job schrittweise entfernt anstelle auf einmal alles zu löschen, was den Performance-Peak beim Löschen großer Datenmengen glättet.

Ein Restore sollte idealer Weise in einer separaten Umgebung eingespielt werden, um granular die einzelnen Daten zu transferieren.

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