In manchen Netzwerken wird für die interne Verwaltungsdomäne das Top-Level-Domain Kürzel „.local“ verwendet. Ist ein Ubuntu (auch bei anderen Linux Distributionen kann dies auftreten) System mit dem selben Netzwerk verbunden, kann es Probleme mit der Namensauflösung geben.

Unter Debian wird .local durch den Avahi Dienst strikt auf den localhost (127.0.0.1) umgelenkt und nicht per DNS aufgeköst.

Dies lässt sich in wenigen Schritten umgehen:

1.) Als sudo die Ahavi-Konfigurationsdatei bearbeiten

>sudo nano /etc/avahi/avahi-daemon.conf

2.) Den local-Domänenbereich (“#domain-name=.local” die Zeile unter “[server]”) suchen und bearbeiten

3.) Das „#„-Zeichen entfernen und den domain-name anpassen – z.B.: domain-name=.myhost

4.) Speichern und schließen – das war es auch schon

Bei umsichtiger Planung der Domäne, kann dies auch gleich berücksichtigt werden, sodass derartige Konflikte gar nicht erst auftreten.

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